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Arg gebeutelte Eisladies unterliegen nur knapp

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DFEL Bundesliga 100Was für ein Pech, die OSC Eisladies verlieren nach unglaublich tollem Kampf nicht nur eine weitere Spielerin, sondern auch das 2. Spiel beim ERC Ingolstadt. 2:1 (1:1/0:0/1:0) gewann der ERC das Sonntags-Spiel gegen den OSC.

Die gute Leistung vom Vortag blieb nicht nur unbelohnt, es gab auch noch zwei Verletzte zu beklagen. Lisa Idschok und Kelsey Soccio konnten nicht mitspielen und so blieben den Eisladies noch 11 Feldspielerinnen. Im Tor wurde wieder getauscht, Marie Düsberg begann. Bei Ingolstadt gab es eine Änderung, für Ann-Kathrin Voog war Jessica Hammerl dabei.

Den Eisladies blieb nichts anderes übrig, als mit einer Defensivtaktik zu versuchen Gegentore zu vermeiden und bei einigen Breaks für Gefahr zu sorgen. Die Anfangsphase mit drei Strafen überstand das Team gut und stand auch danach hinten gut. Nach 16 Minuten dann doch der erste Treffer für den ERC, Tracy Mc Cann fälschte einen Schuss unhaltbar ab. Doch die Eisladies kämpften weiter und kamen sogar zum Ausgleich. Pia Szawlowski schickte Lisa Schuster auf die Reise und die ließ sich auch nicht von zwei Abwehrspielerinnen aufhalten und traf zum 1:1. Für Pia Szawlowski der erste Scorerpunkt für die Eisladies. Dieses Ergebnis hielten die Eisladies auch bis zur ersten Pause.

Tore gab es im 2. Drittel keine, dafür musste mit Pia Szawlowski die dritte Spielerin an diesem Wochenende verletzt aufgeben. Die Eisladies spielten gut mit und hatten ihre Torchancen. Der ERC hatte zwar weiter mehr Spielanteile, das half aber auch nicht.

Erst im letzten Drittel gelang es dem ERC in Führung zu gehen. Mit etwas Glück landete der Puck nach einem Schuss von Tracy Mc C ann nach 45 Minuten im Tor. Doch die Eisladies gaben nicht auf und fighteten weiter. Das wurde aber leider nicht belohnt und auch die Herausnahme des Goalies brachte zwar eine Großchance, aber kein Tor. Dennoch konnten die Eisladies in beiden Spielen überzeugen und hätten durchaus Punkte holen können.

Bleibt zu hoffen, dass die Kranken und Verletzten möglichst schnell genesen, denn in diesem Jahr stehen noch fünf weitere Spiele an. Das erste am kommende Wochenende, da geht es am Sonntag zu den Hannover Lady Scorpions nach Langenhagen.

Trainer Paul Hoth: „Bei Bewertung der Verletztenliste des OSC ist auffällig, dass in den letzten drei Spielen des OSC drei Spielerinnen mit Gehirnerschütterung ausfielen. Eine Spielerin musste aufgrund dessen bereits dieses Jahr ihre aktive Eishockeykarriere beenden. Gleiches Schicksal erlitt eine Spielerin bereits im letzten Jahr. Einige der Verletzungen hätten durch eine striktere Linie der Schiedsrichter von vornherein vermieden werden können. Das ist jedoch ein generelles Thema der Liga, an denen alle Teams beteiligt sind. Bei dieser Entwicklung sehen wir dringenden Gesprächs- und Handlungsbedarf seitens der Liga-Verantwortlichen.“

Schiedsrichter: P. Altmann – S. Horrer, F. Kunz
Strafen: ERCI 6 + 10 S. Kretzschmar (Check von Hinten) (12/0/4), OSC 6 (6/0/0)
Tore:
1:0 (15:57) T. Mc Cann (S. Kretzschmar, K. Zgraja); 1:1 (18:28) L. Schuster (P. Szawlowski);
2:1 (44:16) T. Mc Cann (E. Matschke, S. Kretzschmer);

   

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