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Geschichte

Details

Entstehung des Fraueneishockey in Berlin und Deutschland

Fraueneishockey gibt es in Deutschland erst seit Mitte der 70er Jahre. 1975/76 wurde der erste eigenständige Fraueneishockeyverein DEC Eishasen in Berlin auf Anregung des damaligen Trainers des Berliner Schlittschuh-Clubs und deutschen Trainer-Legende Xaver Unsinn von 5 Mädchen, Günter Gropp und Michael Eigen gegründet. Vorher gab es lediglich beim etablierten "Männer-Verein" EV Füssen eine Frauen-Mannschaft. Gegen diese verloren dann auch die Eishasen ihr erstes Freundschaftsspiel. Zu Beginn der Deutschen Fraueneishockey-Geschichte gab es unter 30 aktive Eishockeyspielerinnen. Im Februar 1979 wurden dann die Berliner Eishasen als erster Fraueneishockey-Verein im Vereinsregister eingetragen. Weitere Vereine bzw. Frauen-Mannschaften in vorhandenen Vereinen folgten im Laufe der Jahre. Mittlerweile spielen in Deutschland ca. 2.100 Mädchen und Frauen aktiv Eishockey. Dem OSC Berlin schlossen sich ehemalige Spielerinnen der Eishasen 1988 an, weil sie in ihrem alten Verein keine Perspektiven mehr sahen und spielten fortan als die LADIES.

Sportliche Entwicklung, nationale Platzierungen und Meisterschaften

Die OSC Ladies - mittlerweile sind daraus die Eisladies geworden - spielten in der wechselvollen Geschichte des deutschen Fraueneishockeys immer unter den "Etablierten" mit. Der erste große Erfolg gelang 1991 mit dem Gewinn der 1. Deutschen Meisterschaft. Auch danach konnten die Ladies zahlreiche gute Platzierungen im deutschen Fraueneishockey vorweisen. In der Saison 2005/06 gelang dann endlich der nächste große Erfolg auf nationaler Ebene. Die Ladies wurden das zweite Mal Deutscher Meister. Die dritte Deutsche Meisterschaft in der folgenden Spielzeit (2006/07) war dann etwas ganz Besonderes, denn die Eisladies wurden unter ihrem neuen Trainer, dem „Hexer" Rene Bielke mit 20 Siegen und 40:0 Punkten ungeschlagen Deutscher Meister. Darauf folgte zwar "nur" eine weitere Vizemeisterschaft, es gelang aber der erste Pokalsieg und im Jahr darauf sogar das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg (2008/09). In der Spielzeit 2009/2010 gelang dann die 5. Deutsche Meisterschaft, dem die Mannschaft in der Saison 2010/11 die vierte Vizemeisterschaft und den dritten Pokalsieg folgen ließ. Danach folgte der zweite große Umbruch bei den Eisladies. Mehrere Spielerinnen beendeten ihre Karriere oder verließen den Verein und auch Rene Bielke beendete sein Engagement beim Verein. Johanna Ikonen (Finnland) trainierte nun gemeinsam mit Paul Hoth das stark verjüngte Team (11 Spielerinnen sind 18 oder jünger) und die Arbeit trug auch die ersten Früchte, wie der dritte Platz in der Spielzeit 2012/13 zeigte. Die Erweiterung des Trainerstabes um Amy Young (Kanada) sowie eine weitere Verjüngung des Teams (14 Spielerinnen 18 oder jünger) brachten einen weiteren Schritt nach vorne; die fünfte Vizemeisterschaft und der vierte Pokalsieg waren Lohn der Arbeit in der Saison 2013/214.

Die nationalen Platzierungen im Überblick

1989/90 - 3. Platz 1990/91 - Deutscher Meister 2001/02 - 3. Platz
2001/02 - 3. Platz 2002/03 - Vizemeister      
2003/04 - Vizemeister 2004/05 - 3. Platz 2004/05 - 3. Platz
2005/06 - Deutscher Meister 2006/07 - Deutscher Meister/3. Pl. Pokal      
2007/08 - Vizemeister/Pokalsieger 2008/09 - Deutscher Meister/Pokalsieger 2007/08 - Vizemeister/Pokalsieger
2009/10 - Deutscher Meister/2. Pl. Pokal 2010/11 - Vizemeister/Pokalsieger 2010/11 -

Vizemeister/Pokalsieger

2011/12 - 2. Pl. Pokal 2012/13 - 3. Platz    

 

2013/14 - Vizemeister/Pokalsieger          

 

Die OSC Eisladies Berlin sind mit 21 Platzierungen (9/7/5) in den Medaillenrängen der nationalen Wettbewerbe (Meisterschaft/Pokal) die erfolgreichste Fraueneishockey-Mannschaft Deutschlands seit Gründung der Fraueneishockey-Bundesliga (1988/89) und zudem in der 1. Liga als einziger Verein ohne Unterbrechung dabei.

Internationale Teilnahmen und Erfolge

In der Saison 2006/07 nahmen die Eisladies am EWCC, dem Landesmeister-Pokal im Fraueneishockey, erstmals teil. Das Halbfinale wurde knapp verpasst; nach der Vorrunde belegte das Team den zweiten Platz hinter dem HC Lugano. Die Spielzeit 2007/2008 brachte einen fünften Platz im Finalturnier des EWCC (bei fünf Teilnehmern). Das Finalturnier im Jahr 2009/2010 verlief da schon bedeutend erfolgreicher, denn der dritte Platz war das bisher beste deutsche Ergebnis in diesem Wettbewerb.

   

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